Aufwärtstrend: Die FCK-Aktie steigt

Im Fußball werden Helden genauso schnell geboren, wie sie zum Teufel gejagt werden. Gute Spiele verzerren das Bild, ebenso wie schlechte. An dem einen Tag fühlt man sich noch an die glorreichsten Tage des Vereins erinnert, an den anderen verliert man den Glauben daran, dass es sich noch um einen Profiverein handelt. An dem einen Tag hofft man, es geht ewig so weiter – an dem anderen Tag hofft man, dass der Absturz in die Bedeutungslosigkeit überhaupt noch zu stoppen ist. Das ist der Lauf der Dinge. Die Gegenwart beeinflusst das Bild, das man sich für die Zukunft ausmalt.

An diesem Tag im späten September schlägt es wieder mal in die positive Richtung aus. Noch vor wenigen Wochen drohte eine trockene Saison mit bitterem Ende. Nicht viel später, genauer gesagt heute, fällt es schwer zu glauben, dass der FCK-Express in dieser Saison noch aufzuhalten ist. Endstation: Bundesliga-Aufstieg.

Die Gegenwart ist mit Superlativen kaum zu beschreiben: In Köln dominiert, Hertha BSC aus dem Stadion geschossen, 1860 München in einer Weise auseinandergenommen, wie man es selten gesehen hat. Die Tage, an denen man die Bedeutungslosigkeit schon kommen sah, scheinen schon so fern – und sind es bei weitem nicht.

Hoch und runter in einem Wahnsinnstempo. Immer in der Hoffnung, dass der positive Lauf deutlich länger anhält als die Talfahrt.

Wie an der Börse

Auch hier verzerrt das Bild der Gegenwart den Blick für die Zukunft. In Zeiten eines Bärenmarkts sieht alles trist und grau aus. Die Menschen sind pessimistisch und ziehen ihr Geld zurück. In Zeiten eines Bullenmarkts sind die Menschen optimistisch und schenken Vertrauen, investieren und profitieren zugleich.

Unendlich viele verschiedene Faktoren bestimmen die Aktienkurse von heute, Indikatoren geben Hinweise auf die Kurse von Morgen: Arbeitslosenquote, Wirtschaftswachstum, der Geschäftsklimaindex, Quartalszahlen der Unternehmen. Wohin bewegt sich der Markt? Im Bullenmarkt gibt’s eine Rally nach oben, im Bärenmarkt den stetigen Abwärtstrend.

Jeder, der den FCK begleitet, spürt es: Die Indikatoren zeigen nach oben. Die nackten Zahlen sprechen für sich – und nicht nur die. Man muss kein messerscharfer Analytiker zu sein, um vorauszusagen: Der FCK-Express nimmt Fahrt auf. Das wird sich – neben den Ergebnissen – auch schon bald in den deutlich steigenden Zuschauerzahlen niederschlagen.

Auch der Zeitpunkt stimmt. Häufig entwickelt sich ein Bullenmarkt, wenn der tiefste Punkt – der Boden – erreicht ist. Wir haben unseren Boden (der Tatsachen) bereits erreicht. In Sandhausen und Aalen.

Aber Vorsicht

Wäre der FCK eine Aktie, könnte man durchaus von einer gesteigerten Volatilität sprechen. Auf und ab sind uns mehr als bekannt: Nicht die Sicht vernebeln lassen, Schwankungen einkalkulieren und investieren. Vor allem Vertrauen. Kein Aktienkurs schnellt unaufhörlich nach oben. Schwankungen sind normal, solange die Tendenz nach oben zeigt.

Wäre ich Börsenanalyst und der FCK wäre an der Börse notiert, gäbe es nur eine Empfehlung: Legt euch FCK-Aktien zu. In Form von Tickets für das Auswärtsspiel in Bielefeld, Tickets für die nächsten Heimspiele und vor allem das Auswärtsspiel im Pokal bei Union Berlin.

Jetzt ist die Phase, die vom Bärenmarkt gebeutelte FCK-Seele wieder zu regenerieren. Die Zeit bis zur Winterpause darf genutzt werden, den emotionalen Verlust der letzten Zeit wieder aufzuholen. Es ist Zeit für einen Bullenmarkt. Investieren und gewinnen, vor allem Vertrauen. Zu erwartende Rendite: Unbezahlbar.

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